Allerheiligen-Gedenkfeier und Rede des Bürgermeisters

Rede des Bürgermeisters beim Kriegerdemkmal

Am 1. November versammelten sich zahlreiche Mitglieder der Gemeinde, der Feuerwehr, des Musikvereins, des Kirchenchores und des Kirchengemeinderates zur traditionellen Allerheiligenprozession am Kriegerdenkmal, um der gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege zu gedenken. In seiner bewegenden Rede erinnerte der Bürgermeister daran, dass der Erste Weltkrieg nunmehr 106 Jahre zurückliegt und der Zweite Weltkrieg seit 79 Jahren beendet ist – Zeitspannen, die für die jüngeren Generationen heute kaum noch vorstellbar sind. Doch die Schrecken des Krieges, so betonte er, seien in jüngster Zeit näher denn je an Europa herangerückt.

Der Bürgermeister verwies auf die eskalierenden Konflikte in der Ukraine, im Nahen Osten und die damit verbundenen globalen Spannungen. Dabei erinnerte er daran, wie wichtig es sei, die Geschichte nicht zu vergessen. „Was bleibt, sind Not, Elend und Leid,“ so seine eindringliche Mahnung an die versammelten Bürgerinnen und Bürger.

Der Bürgermeister rief dazu auf, für Toleranz und Frieden einzutreten. „Wir alle haben die Möglichkeit, Frieden in unseren Familien und Freundeskreisen zu schaffen und an die kommenden Generationen weiterzugeben,“ betonte er. Er appellierte an die Gemeinschaft, keine Spaltung zuzulassen und die Werte des Friedens, die Österreich seit 1945 prägen, nicht aufs Spiel zu setzen. In diesem Geist schloss er mit den Worten der österreichischen Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner: „Die Waffen nieder!“

Die Veranstaltung bot allen Anwesenden eine Gelegenheit, gemeinsam innezuhalten und sich für eine friedliche Zukunft stark zu machen.
Kranzniederlegung beim KriegerdenkmalProzession zum FriedhofRede des Bürgermeisters

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04.11.2024